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Haken:Hayabusa 372 Gr. 14 |
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Natürlich kann man ja auch die Farben oder Größen ändern. Je nach Bedürfniss und vorhandenem Material. |
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| Die Grundwicklung legen wir so, dass wir ca 2mm hinter dem öhr beginnen. Diesen Abstand nehmen wir dann später als Orientierung zum Festbinden des "loop´s". Die Grundwicklung legen wir bis ca 2/5 des Hakens. | Wir nehmen das Polygarn oder die Zahnseide oder was wir auch sonst als Loop verwenden möchten, und legen es zu einer Schlaufe. Wenn wir das Garn etwas anfeuchten, lässt es sich ein wenig besser handlen. Diese Schlaufee binden wir nun nach vorne ein, und schneiden das nach hinten stehende Ende schräg ab, um so, wenn auch wenig, die konische Form des Abdomens zu unterstützen. |
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| Die Grundwicklung führen wir nun weiter nach hinten, wo wir das farblich passende Schwänzchen einbinden, welches ca die Länge des Hakenschenkels hat. | Mit dem helleren Farbton unseres Dubbings formen wir nun einen leicht konischen Hinterkörper, und führen den Faden dann vor den Loop, den wir somit gleich nach oben stellen. |
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| Unserer Hechel ziehen wir nun untern ein paar Grannen ab, um den freigelegten Kiel gleich an dem Polygar einzubinden. Wichtig hierbei ist, dass die Feder direkt unter dem nach oben stehenden Polygarn eingebunden wird. | |
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| Jetzt kommt unser Galgen zum Einsatz. Je nachdem, ob wir eine Klammer oder einen Haken an unserer Feder haben, klemmen wir die Schlaufe fest oder hängen sie ein, und spannen den Galgen so, dass die Schlaufe fest nach oben gezogen wird, um so mehr Stabilität in die Sache beim binden zu bringen | |
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| Vor der gespannten Schlaufe formen wir mit dem dunkleren Dubbing den Thorax, der etwas dicker ausfällt, als die dickste Stelle des Hinterkörpers. Dabei achten wir bitte auch darauf, dass wir einmal nach vorne, richtung Öhr dubben, um dann wieder zurück zum Ausgangspunkt zu kommen. Wir bilden also einen entsprechend dünnen Dubbingstrang. | Die Hechel wickeln wir um die gespannte Schlaufe. Und zwar so weit nach oben, wie unser Thorax lang ist, und anschließend wieder nach unten zum Hakenschenkel. So bekommen wir eine dichte Hechel. |
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| Wenn wir wieder direkt unten angekommen sind, und die letzte Wicklung mit der Hechel unter den untersten Grannen liegt, fangen wir die Hechel mit unserem Bindefaden ab. Jetzt wird auch klar, warum wir den Thorax vor und zurück dubben. Die Hechel kann nach erfolgreichem abbinden abgeschnitten werden. Bislang ist nichts besonderes und man könnte meinen, es soll eine Parachute werden. | |
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| Jetzt aber kommt es darauf an, dass wir bis dahin sauber gearbeitet haben. Denn jetzt feuchten wir unseren Zeigefinger und Daumen leicht an, und streifen alle Hecheln nach hinten. Das wiederholen wir 2-3 mal, so dass die Grannen schon von alleine leicht nach hinten stehen. Wenn wir die Hechel sauber im Griff haben, haken wir den Loop oben aus unserem Galgen aus und legen die Schlaufe nach vorne, über den Thorax, richtung Öhr. Jetzt macht sich unser "Orientierungspunkt" bezahlt. Denn oft genug passiert es, dass man zu weit nach vorne bindet, wo dann der Platz für einen sauberen Abschluss fehlt. | |
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| Loop abfangen ,sauber abschneiden und einen Kopfknoten binden – Fertig. Diese Fliege schwimmt im Oberflächenfilm, und nur die Hechel guckt noch eben heraus. Die Fliege wird aber nach meinen letzten Beobachtung so hemmungslos genommen, dass es kaum schwer fällt einen Biss zu erkennen, auch wenn man die Fliege in der Drift nicht direkt sehen kann. Viel spass beim nachbinden wünsche ich euch. Tight Lines Gruß Ulf |
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| Hier noch eine kleine Auswahl an Farbvarianten. Die Gelbe zum Beispiel hat als Schwänzchen nicht die Grannen, sondern eine Schlaufe aus Antrongarn, was in dem Fall die Larvenhülle beim Schlüpfen darstellen soll. die Graue und die Braune sind auf Hakengröße 16 gebunden. | |
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