Die Schaumgumminymphe
von Ulli Bussmann aus Göttingen

Haken: 12er Haken
Garn: Bindefaden schwarz 8/0
Beschwerung: Kupferdraht
Körper: Pfauengrannen
Schwanz: Erpelbrustfeder
Beine: Pfauenauge
Thorax: Schaumgummistreifen
Flügel: Erpelbrustfeder
Flügelscheide: Brauner Bast
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| Beim Nymphenfischen mein erfolgreichster Köder, nicht nur im Sommer auch im Herbst ,Winter und im Frühjahr |
Bevorzugt auf Äschen und Forellen. Auch so mancher Weißfisch kann ihr kaum wiederstehen. |
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| Aus dem gebundenen Schaumgummithorax entweichen im Wasser die Sauerstoffbläschen, welche sich beim Werfen im Thorax angesammelt haben . So ähnelt es einem aufsteigenden Insekt , welches sich auf dem Weg an die Wasseroberfläche mit Sauerstoff aus dem Wasser versorgt hat. Wenn man das Insekt gebastelt hat , kann man es in ein mit Wasser gefülltem Glas wunderschön beobachten |
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| Hier nocheinmal alle Bindematerielaien auf einen Blick. |
Die ersten Arbeitsschritte ,Grundwicklung aufbringen … |
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| … und die Truthahngrannen als Schwänzchen einbinden. Danach schneiden wir die restlichen Grannen ab. |
Wir binden nun zwei Pfauengrannen am Schwänzchen ein. Die überstehenden blanken Kiele entfernen wir. |
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| Die Grannen verdrallen wir mit der Bindeseide ,das hat den Vorteil, das die Grannen nicht zerreißen, wenn wir sie anschließend, dicht an dicht um den Hakenschenkel winden, um den Körper zu formen … |
| Vor den Körper binden wir ein befeuchteten Baststreifen ein, der sich so besser verarbeiten läst. Den überstehenden vorderen Rest entfernen. |
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| Vor den Baststreifen legen wir drei Windungen Kupferdraht um den Haken zu beschweren. Will man die Nymphe im Oberwasser fischen beschwert man sie nicht. |
Zwischen Bast und Kupferdraht binden wir den Schaumgummistreifen ein. Ca. 8 cm lang und 5 mm stark. Damit überwickeln wir den Kupferdraht zu einem Thorax und schneiden den Rest ab. |
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| Eine der Entenbrustfedern bereiten wir nun als Flügelchen zurecht. |
| Mit der Konkaven Seite legen wir die Feder auf einen weichen Untergrund und schneiden mit einem scharfen, spitzen Messer ein "V" aus der Feder, in dem wir nur den Kiel durchtrennen |
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| Dieses kleine "V" imitieren die austretenden Flügelchen aus dem Torax. |
Wir binden das " V " mit der konkaven Seite nach unten auf das Schaumgummi. |
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| Den Bast legen wir nun nach vorn über die Feder um so die Federscheiden anzudeuten. |
| Wir drehen nun den Schraubstock, so das wir die Unterseite sehen. Drei Grannen aus einem Pfauenauge binden wir als Beinchen ein. |
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| Die überstehenden Grannen abschneiden |
Mit dem Kopfknoten binden wir den Arbeitsgang ab |
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Ich wünsche Ihnen viel Freude beim nachbinden der Fliege und verbleibe mit sportlichen und freundlichen Grüßen Ihr
Ulli Bussmann |