Jig Nymphe
von Ulli Bussmann aus Göttingen
| Als ersten Arbeitsschritt, nehmen wir uns den Goldkopf und den Messingnagel zur Hand. Den Nagel biegen wir mit einer handlichen Zange in einem leichten Winkel zurecht. Somit steht das Köpchen nachher leicht nach oben. |
| Jetzt nehmen wir den Kopf und schieben ihn, nicht wie gewohnt mit der kleinen Öffnung zuerst, mit der grossen Öffnung zuerst auf den Nagel. Das ergibt einen schönen Abschluss, mit dem Nagelkopf. |
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| Als Alternative können wir auch dicke Monofilschnur verwenden, um das Köpchen aufzuschieben. Wichtig hierbei ist, die Monoschnur vor dem aufschieben anzusenken, so dass eine kleine Kugel am Ende der Schnur entsteht, damit der Kopf nicht hinunterrutschen kann. |
Jetzt geht es ans eigentliche binden. Wir legen uns das benötigte Material zurecht. Fasanenstoßfeder -Grannen für das Schwänchen, Dubbing (nach belieben, auch CDC ist möglich) und das Tinsel, welches wir auch nach belieben weglassen können. |
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| Als nächsten Arbeitsschritt spannen wir den Haken in den Bindestock ein, und legen in gewohnter Weise die Grundwicklung auf den Hakenschenkel. |
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Nun binden wir den Nagel ein, auf dem sich der Kopf befindet. Sollten wir uns für die Variante mit der Monofilschnur entscheiden, sollten wir die Monoschnur nach dem einbinden mit etwas Lack überziehen. Ein Tip noch: Drücken sie die Monoschnur mit der
Zange etwas platt. Das erleichtert das Einbinden ganz erheblich. |
Im Anschluss binden wir das Schwänzchen ein. Nehmen Sie dazu 6-7 Grannen der Fasanenstoßfeder. Wir sollten aber darauf achten, dass wir die Grannen nicht zu knapp abschneiden. Wir sollten die Grannen ruhig stehen lassen. |
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| Somit können wir nämlich einen konischen Übergang zum Nagel formen, was nachher eine saubere Form der Nymphe garantiert. |
Wir führen den Bindefaden wieder nach hinten zum Ansatz des Schwänzchens und binden dort das Tinsel zum rippen des Körpers ein. |
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| Als nächstes nehmen wir unseren Dubbingtwister zur Hand, fangen damit den Bindefaden ein, und legen eine Schlaufe auf den Haken. In diese Schlaufe legen wir unser frei gewähltes Dubbingmaterial, und dubben einen schönen Strang. Wie schon erwähnt, auch CDC ist hier möglich, oder auch eine Mixtur aus verschiedenen Materien |
| Mit dem so entstandenen Strang formen wir den Körper. Möchten wir noch einen kontrast Thorax hinzufügen, sollten wir natürlich darauf achten, nicht zu nahe dan den Kopf zu winden. |
| Haben wir uns dazu entschieden, einen zusätzlichen Thorax mit einzubinden, so folgt das nun im nächsten Schritt. Je nach Material benötigen wir einen Twister. Bei dem hier gezeigten Beispiel, wird ein Dubbing verwendet, was sich sehr gut mit der einfachen Methode um den Faden drehen lässt. |
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| Nach dem Festwinden des Thoraxs schließen wir mit einem Whipfinish ab, und sichern diesen mit einem Tropfen Lack. |
Gefischt, möglichst mit langem Vorfach (bis 2 Meter 14 bis 18 Schnur) |
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| Ich wünsche Ihnen viel Freude beim nachbinden der Fliege und verbleibe mit sportlichen und freundlichen Grüßen Ihr
Ulli Bussmann
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