|
|||||
| Am 03.08.09 bin ich ab Flughafen Düsseldorf in Richtung Norwegen gestartet. Es ging auf, zusammen mit Tristan, eine Woche Fliegenfischen in den Flüssen Glomma und Rena auf die nordischen kapitalen Äschen und Forellen. Die Glomma ist mit einer Länge von 601 Kilometern und einer Breite bis zu 1,5 Kilometern der längste und breiteste Fluss Norwegens. Ihre Quelle liegt in der Gemeinde Røros. Sie mündet bei Fredrikstad in den Oslofjord. Die Glomma hat zum Teil sehr große seenartige, wie auch wilde Abschnitte. Es gibt auch sehr viele unbewohnte Inseln. | |||||
![]() |
|||||
| Aber auch die Rena ist bei Fliegenfischern in aller Munde. Bekannt durch ihre großen Forellen, aber auch massig großen Äschen (Norwegisch Harr), ist sie mit unserer Karte befischbar, und sollte auf jeden Fall angefahren werden. Große Steinfliegenimitation (Hakengröße 6) in imaginaler und larvaler Form sind hilfreich und auch fängig. Große, sehr dunkele Köcherfliegen kommen bei einem aktivem Schlupf zu tausenden vor, und sollten in künstlicher Form in keiner Dose fehlen. Allerdings ist die Rena durch ihren Bekanntheitsgrad nicht gerade leicht zu befischen, und so war es nicht selten, dass wir den ganzen Tag ohne Fisch auskommen mussten und erst in den Abendstunden bei einem Schlupf zum Erfolg kamen. |
|||||
|
|
|||||
![]() |
|||||
| ⇑ ⇓ Mein erster Flug war, soweit ich das beurteilen konnte, unproblematisch. Das Gefühl, wenn der Flieger beschleunigt und abhebt, mag für einige ganz normal sein. Für mich war es aufregend und am liebsten würde ich neben Fliegenfischen den ganzen Tag nicht anderes mehr machen. | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ "Wolkenglühen" über Oslo. Nur leider sah es unten ganz anders aus. Regen erwartete mich dort. | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ Im Landeanflug auf Oslo | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ Wieder festen Boden unter den Füßen. Tristan hat mich schon erwartet. | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ Fertigmachen für die erste Tour. | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ Auf unserer Erkundungstour hat sich diese junge Dame gezeigt. Leider keine Elchkuh |
|||||
![]() |
|||||
| ⇑ Der Fluss ist heiß. Wir sind es auch. Bald geht es los. | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ Flyfishing only. Das machte die Sache nicht einfacher, denn die Fische kennen alles, und nehmen nur Fliegen die sich bewegen. |
|||||
![]() |
|||||
| ⇑ Über diese Brücke musste es erstmal gehen. | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ Etwas unsicher am Anfang, aber einmal tief Luft holen, dann ging es aber zum Schluss. | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ An einem Bacheinlauf versuchten wir unser Glück. Leider ohne Erfolg. Das ist der Fluss Rena. | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ Sieht auch ganz nett aus, aber diese Bäche sind wohl eher Fischleer oder als Kinderzimmer gedacht. | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ ⇓ Trotzdem, in so einer Natur zu fischen, ist auch ohne Fischkontakt etwas besonderes. | |||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
| ⇑ Auch die tollsten Wasserwürfe beeindruckten die Fische nicht |
|||||
![]() |
|||||
| ⇑ Die Einheimischen machten es richtig und fuhren den Fluss mit dem Boot ab. | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ Tristan hat sich für mich gleich für den ersten Tag was "ganz besonderes" einfallen lassen. Eine kleine Exkursion in Norwegens schroffer Landschaft. Danke dir, aber das ging auch einfacher |
|||||
![]() |
|||||
| ⇑ Das allerdings haben meine Wat-Chucks, wie ich sie nenne, nicht überstanden und so musste eine provisorische Lösung her. Es ist wirklich wichtig vernünftiges und vor allem stabiles Watzeug zu haben. Auch ein Watstock ist hier von hohem Nutzen. Diese dünnen Schühchen wurden aber schnellstens ersetzt, denn das Schicksal nahm seinen Lauf. | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ Da die Rena keinen Fisch hergeben wollte, haben wir uns aufgemacht um die Glomma zu besuchen. | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ Wenn auch klein, aber am ersten Tag ein erster Fisch |
|||||
![]() |
|||||
| ⇑ Viel größer und breiter als die Rena fließt die Glomma ruhig dahin. Die Fische steigen vereinzelt die ganze Zeit. Auch der Befischungsdruck ist an der Glomma bei weitem nicht so hoch wie an der Rena. Mag sein, dass es in der Rena größere Fische gibt, die schönere Landschaft dagegen bietet die Glomma. | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ ⇓ Ich war überglücklich dort zu sein und auch Tristan sieht zufrieden aus. | |||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
| ⇑ ⇓ Am Abend wurden erstmal die passenden Fliegen gebunden. Griffith’s Gnat war am ersten Abend dran. | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ Wir hatten Kaiserwetter, und so fuhren wir am nächsten Morgen zum Hechtfischen an einen Renastausee. | |||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
| ⇑ Leider auch ohne Erfolg. Da stimmt doch was nicht. Ich kann doch nicht nach Norwegen fliegen und 2 kleine Äschen fangen. | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ Weiter gehts zur Rena, Stellen suchen. Wollen wir hier fischen? | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ Etwas unentschlossen, haben wir dann entschieden weiter zu fahren, denn dieses Stück sah wirklich nicht sehr sicher aus. Und schon gar nicht die Brücke. | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ Also zurück zur Hengebrua | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ Anfangs hieß es noch, wir müssen im Takt gehen, damit die Brücke uns hällt, denn sehr vertrauenserweckend schien mir das Ding erst nicht. Also sind wir immer schön wippend im Takt gelaufen. Bis Tristan dann genauer hingesehen hat. "2 Fischer kann mein Rücken tragen wenn sie nicht im Takt gehen." | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ Doch was andere konnten… | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ Diese Herren haben vom "Jedermannsrecht" gebrauch gemacht. Zelten für 2 Tage am Stück an einer Stelle ist in Norwegen überall erlaubt, allerdings muss man mind. 150m bis zu einem Grundstück abstand halten, was aber in den Weiten nicht schwer fällt. | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ Kaum über der Brücke hörte ich ein Tier schreien, wie ich es bei uns noch nicht gehört habe. "Tristan, warte mal, hast du das gehört?" | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ Oh mein Gott. Wirklich ein Elch? | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ Blöde Kuh. Das war wohl die vom Vortag und hat sich gefreut. Vera sagt allerdings, dass die Milch in Norwegen um längen besser schmeckt als die bei uns in Deutschland. Kein Wunder wenn die Kühe da frei im Wald laufen dürfen. | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ Stromab um etwas ruhigere Stellen zu suchen. Fische sind gestiegen, allerdings waren es sehr heikele Gesellen, die nicht alles nehmen, was man ihnen vorwirft. | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ Langsam geht es wieder Stromauf. | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ ⇓ Ausgerechnet an der Brücke sind die Fische gestiegen. | |||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
| ⇑ ⇓ Fingerspitzengefühl ist hier gefragt, um der Fliege Leben einzuhauchen. Leblos dahintreibende Insekten werden schlicht als Imitation gewertet und ignoriert. Hier hat es geklappt. | |||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
| ⇑ ⇓ Mit 47cm die Größte in der einen Woche. Dieser Fisch hat einen Drill hingelegt, wie ich ihn bis dahin noch nicht erlebt habe. Bei der Größe kann das ja auch hinkommen. | |||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
| ⇑ Trotzdem sind die Fische an der Stelle weiter gesteiegen und Tristan konnte noch eine schöne Bachforelle von 38cm überlisten |
|||||
![]() |
|||||
| ⇑ ⇓ Ein schöner Tag geht zu Ende. Danke River Rena. | |||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
| ⇑ ⇓ Am nächsten Morgen dann noch etwas "aufmunitioniert", um erneut anzugreifen | |||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
| ⇑ ⇓ Wir hatten wirklich herlichstes Wetter, und die Äschen haben nicht lange auf sich warten lassen. | |||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
| ⇑ Ohne dieses Zeug wurde es unangenehm. | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ Wieder schönstes Wetter. | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ Am linken Ufer sieht man einen großen Stein. Da wollten wir hin… | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ …auf dem Weg dorthin bin ich kmpl. abgesoffen. Der oben beschriebene Watstock hätte sehr geholfen. Vera und Etna der Rote Teufel haben sich ziemlich amüsiert |
|||||
![]() |
|||||
| ⇑ ⇓ Abends ging es dann nocheinmal raus an die Glomma. | |||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
| ⇑ ⇓ Freitag haben wir es ruhig angehen lassen und sind erst ziemlich spät rausgefahren. Ein paar Bilder von der Rena folgen. An dieser Stelle haben wir uns ziemlich lange aufgehalten und konnten einen Biber beobachten. Das Insektenaufkommen wurde etwas näher untersucht. | |||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
| ⇑ Auf der Jagd- und Angelmesse in Elverum. "Nein zur EU". Die Meinung über den Beitritt in die EU ist bei den Norwegern zweigeteilt. | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ ⇓ Es war für jeden etwas dabei | |||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
| ⇑ Die Jüngsten werden schnell an das Angeln herangeführt. | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ Geräte zum anfassen und ausprobieren standen überall herum. Tristan hat schnell Gefallen an einer Thomas&Thomas Whisper-Light 8,6" Klasse 4 gefunden. Steht ihm auch ungemein gut. | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ NAch dem großen Regen habe ich auch etwas exotisches getestet. TFO Professional 11" Klasse 5. | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ Der besagte Regen ließ uns unter einen Stand flüchten. Dieser Stand hatte ein Paar Watschuhe dort. Günstig günstig. Anprobiert – Passt. Das einzige Paar. Ich habe extra meine Hose zum Anprobieren mitgebracht. | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ Macht nen´ schlanken Fuß | |||||
![]() |
|||||
| ⇑ ⇓ Abends nochmal an der Glomma. Seht ihr mich mittig im Bild? Nur mal so ein Eindruck wie groß das dort alles ist, und warum gutes Schuhwerk wichtig ist. | |||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
| Zum Schluss noch ein paar Eindrücke von der Glomma. | |||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
![]() |
|||||
| Nanu? Zum Schluss doch noch eine Elchkuh? | |||||
![]() |
|||||
| Auf wiedersehen Norwegen. Ganz bestimmt. Im Flieger ist mir die ganze Woche wehmütig durch den Kopf gegangen, und ich muss feststellen, dass mich das erlebte so bewegt hat, dass ich das Gefühl habe, an einem falschen Fleck dieser Erde zu wohnen. Was aber auch ganz bestimmt durch die herzliche Gastfreundschaft von Vera und Tristan unterstüzt wurde. Ich danke euch von ganzem Herzen, dass ihr beide mir eine so schöne Woche ermöglicht habt. Ich wünsche euch alles gute für die Zukunft. Wenn nicht dieses, dann sehen wir uns spätestens im nächsten Jahr wieder. Norwegen, ich komme wieder – Danke | |||||
![]() |
|||||
| Zurück in Düsseldorf | |||||
| Nach oben | |||||















































































































